Highway Management (Scotland) Ltd., eine Bietergemeinschaft unter der Führung von Bilfinger Berger Project Investments und bestehend aus Northstone (NI) und Graham, hat Financial Close für ein Verkehrsinfrastrukturprojekt in Schottland erreicht Trotz der weltweiten Finanzkrise wurde der Abschluss am 16.01.2009 unterzeichnet. Das DBFO Projekt beinhaltet den 18 km langen 2-3 spurigen Autobahnausbau von Stepps in North Lanarkshire nach Haggs in Falkirk mit dazugehörigen Anschlussstellen und Bauwerken. Der Auftrag beläuft sich auf 352 Mio. EUR (ca. 310 Mio. GBP) und ist das bis heute größte, außerhalb des Bildungssektors vergebene Projekt in Schottland. Highway Management (Scotland) realisiert auch das M1 Westlink Straßenprojekt in Belfast, Nordirland, ein Pluspunkt für den Zuschlag des M80 Projekts. Das Team wurde weiterhin verstärkt durch die Fa. BEAR, die weitreichende Erfahrung im Straßenbau (Instandsetzung und Instandhaltung) in Schottland mit sich bringt.
Martin Pugh, Geschäftsführer der BBPI erklärte:
Der geleistete enorme Kraft- und Zeitaufwand aller Beteiligten, den Financial Close in diesen schweren Zeiten zu erreichen, hat sich gelohnt und wir können stolz darauf sein. Meinen Dank an das Team für seinen Einsatz. Highway Management (Scotland) bietet dem Kunden eine Lösung innovativ in Design und Ausführung, die es ermöglichen, jeden neuen Straßenabschnitt sogleich nach Fertigstellung für den Verkehr freizugeben. Wir freuen uns auf eine weitere, zukünftige Zusammenarbeit mit Transport Scotland.
Stewart Stevenson, Transport Minister für Schottland, kommentierte:
"Die Regierung Schottlands ist sich der hohen Priorität eines effizienten Verkehrssystems bewusst, damit Produktivität und Wachstum der Wirtschaft gefördert werden können. Dieses Projekt ist ein weiteres Beispiel dafür, wie öffentliche Investitionen dem strapazierten Bausektor unter die Arme greifen kann und damit Hunderte von Arbeitsplätzen sichert. Auch schließt es die Lücke im Autobahnnetz zwischen Stirling und Glasgow und erleichtert die Verkehrsanbindung der umliegenden Gemeinden sowie des gesamten zentralen Einzuggebiets."
Für das erste Jahr nach Freigabe verspricht man sich für die Strecke Stepps - Haggs zu den Stoßzeiten Fahrzeiteinsparungen von fast 40%, ca. 15 Minuten, außerdem weniger Staus und mehr Verkehrssicherheit, d.h. verringerte Unfallrisiken, im Endeffekt mehr Arbeitsplätze und zügigere Versorgung des Umlandes mit Frachtgut.
Die ersten Vorarbeiten sind in vollem Gange, die eigentlichen Bauarbeiten folgen unverzüglich, damit die Schnellstraße wie geplant in 2011 dem Verkehr auf voller Länge übergeben werden kann.


